Spektakuläre Küsten auf Kauai

Spektakuläre Küstenlinie der Napali Coast HawaiiKauai hat viele sensationelle Küstenabschnitte mit Grünstränden, die nicht auf dem Landweg erreichbar sind. Um diese spektakuläre Landschaft genießen zu können, empfiehlt sich unbedingt ein Helikopterflug, Dauer ca. 1 Stunde.
Länger, ausführlicher und aktiver ist die Napali Coast Schnorchel Tour. Die Fahrt führt entlang der fächerartig zusammengefalteten Küstenlinie der Napali Coast. Der Stopp zum Schnorcheln und Entdecken dieser grandiosen Unterwasserwelt lohnen das frühe Aufstehen für den Tourstart um 6.30 Uhr allemal.

Infos und Buchung:
„Helikopterflug“
„Napali Coast Schnorchel Tour“

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Whale Watching auf Maui

Whale Watching auf Maui, HawaiiWhale Watching auf Maui ist im Winter eine einmalige Gelegenheit. Erleben Sie an Bord eines Katamarans dieses grandiose Naturschauspiel. Ein Meeresbiologe erzählt Ihnen alles über diese gewaltigen Säuger. Mit etwas Glück hören Sie die Wale sogar singen.
Snacks und alkoholfreie Getränke an Bord, Dauer 2 Stunden, englischsprachig, täglich zwischen Dezember und April. Ein besonderer Service: Falls am Tourtag keine Wale gesichtet werden, gibt es vom Veranstalter einen Gutschein für die Tour am Folgetag.

Infos und Buchung „Walbeobachtung Discovery“

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Exotisches Chinatown in Honolulu auf Hawaii

Chinatown in HonoluluNach dem Vormittag am Strand und einer entspannten Shopping-Tour durch die Läden rund um den Aloha Tower bleibt noch Zeit, in eine ganz andere Atmosphäre Honolulus einzutauchen: Ein Besuch in der legendären Chinatown der Metropole.

Der Bezirk ist einer der aufregendsten und geheimnisvollsten Orte auf Oahu und ein unbedingtes Muss für jeden Besucher. Prickelnd, vibrierend, „very busy“ und so ganz anders als alles, was man mit Hawaii verbindet – und doch auch wieder dazu passend mit der quirligen und bunten Atmosphäre. Das historische Viertel, im Herzen Honolulus gelegen, ist eine echte Touristenattraktion und beliebter Treffpunkt für Einheimische und Besucher.

Obst und Gemüse in ChinatownBei einem Bummel durch die engen Gassen kommt man an unzähligen Läden und Verkaufsständen vorbei, die die ganze Vielfalt asiatischer Lebensmittel anbieten: Fisch, Fleisch, kandierte Früchte, Gemüse, Nudeln und Tee, Reis und Enteneier – die Vielfalt ist einfach überwältigend. Beim Probieren ist allerdings Vorsicht angesagt, denn nicht alles verträgt der Europa-getunte Magen ohne Probleme.

Auch anderes gibt es zu bestaunen: An der einen Ecke kann man einen buddhistischen Tempel besuchen, an der nächsten begegnet man einer Drachenprozession, und zwei Straßen weiter stellt ein Künstler von den Philippinen seine Bilder aus. Nebenbei gibt es chinesische Seide, Jade und Lackmalereien zu erstehen. Das Angebot ist einfach überwältigend! Und am quirligsten ist es an der Ecke Hotel/Maunakea Street – das war schon immer so.

Das Asien-Viertel blickt auf eine rund 130jährige bewegte, von verheerenden Bränden und Wiederaufbauten begleitete Geschichte zurück und gilt als erste asiatische Siedlung dieser Art in den USA. Einwanderer aus Asien kamen allerdings noch früher nach Hawaii: Im Jahr 1789 erreichten die ersten Schiffe aus Fernost die Inselgruppe. Offensichtlich hat es der Besatzung so gut gefallen, dass sie kurzerhand beschlossen, zu bleiben. Und andere folgten ihnen. So entstand Honolulus Chinatown, das sich nach zu einer florierenden südostasiatischen Exklave entwickelte und ein immer größer werdender Umschlagplatz für asiatische Waren aller Art wurde.

Chinatown Honolulu OahuHonolulus Chinatown unterscheidet sich stark von den Chianatowns in anderen Metropolen, etwa in New York oder in San Francisco. Das liegt daran, dass trotz der langen Geschichte des Viertels viele Häuser zumindest in den unteren Etagen relativ neu sind. Und das Viertel ist auch mehr als nur eine faszinierende, brodelnde Konzentration von Geschäften, Restaurants, Garküchen und Galerien. Vor allem ist Chinatown ein beredtes Zeugnis der lokalen Geschichte, denn hier schlug einmal das kommerzielle Herz der ganzen Stadt. Es empfiehlt sich, eine geführte Tour durch das Quartier zu unternehmen, die man beim Hawaii Heritage Center buchen kann. Dabei kommt man an allen interessanten Restaurants, Tempeln und Geschäften vorbei.

Und egal, ob man auf eigene Faust durch Chinatown streift oder an einer geführten Tour teilnimmt: Es lohnt sich, den Blick hin und wieder nach oben zu richten. Denn viele der Häuser im Viertel sind zwar in Erdgeschosshöhe erneuert und umgebaut worden, aber im ersten und zweiten Stock haben sie ihren alten Charme behalten. In den oberen Etagen kann man also noch authentische „Chinatown-Architektur“ bewundern.

Maunakea Market ChinatownEin paar Tipps: Tagsüber bietet sich ein Besuch der geschäftigen Märkte, beispielsweise den Maunakea Market oder den Oahu Market, an. Hier finden sich exotische Früchte, Meeresfrüchte und allerlei Essbares, was man nie vorher gesehen hat…. Wunderschön geschmückte Tempel, wie der Izumo Taishakyo Mission Shrine oder der Kuan Yin Temple versetzen einen direkt von Oahu in das historische Japan und China. Und falls der große Hunger kommt: Die vielen Restaurants von Chinatown bieten eine riesige Auswahl zwischen Dim Sum, eurasischen, vietnamesischen, malaysischen, kubanischen und französischen Speisen.

Auch abends lohnt sich der Besuch. Chinatown ist ein Hotspot des Nachtlebens auf Oahu. In den verwitterten Lofts und Gebäuden befinden sich einige der besten Bars und Clubs von Hawaii. Allen Kulturinteressierten sei noch das historische Hawaii Theatre mit Live-Musik und Shows empfohlen.

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Surfin’ USA: Ohne Hawaii undenkbar!

Surfen in HawaiiEs gibt keine andere Sportart, die so sehr mit dem Aloha-Inselparadieses in der Südsee verbunden ist, wie das Surfen – oder romantischer ausgedrückt: Das Wellenreiten. Das liegt nicht nur daran, dass das Surfen seinen Siegeszug um die Welt als Trendsportart von Hawaii aus antrat. Es ist auch die einzigartige Verbindung zwischen Sport, Nervenkitzel, Naturgewalten, strahlendem Wetter, sonnengebräunten Körpern und atemberaubenden Wellen, die das Surfen zu einem einzigartigen Faszinosum macht und so wunderbar zum Aloha Spirit und zum Way of Life auf den Hawaii-Inseln passt.

Vermutlich wurde das Surfen vor langer Zeit im alten Polynesien „erfunden“ und später nach Hawaii importiert. Damals war Wellenreiten ein Sport, der den Alii (der hawaiischen Königsfamilie) vorbehalten war, weshalb Surfen von den Einheimischen auch als Sport der Könige bezeichnet wird. Nach ihrer Landung auf den Inseln im 18. Jahrhundert waren Kapitän Cook und seine Mitreisenden schwer beeindruckt von der Geschicklichkeit und Meisterschaft der Hawaiianer beim Surfen – eine für die Briten gänzlich unbekannte Art des eleganten und kraftvollen Spiels mit den Wellen. Ursprünglich Verschiedene Surfbretterwurden sehr lange Bretter aus Holz benutzt, auf denen die Surfer aufs offene Meer hinaus paddelten und auf den Wellen entweder in liegender oder stehender Position zum Land zurück „ritten“. Diese frühen Surfbretter wurden aus dem teuren Koa-Holz geschnitzt, waren oft über drei Meter lang und wogen locker um die 70 Kilo.

Duke KahanamokuRasanten Aufschwung erlebte der Surfsport auf den Hawaii-Inseln in den Jahren um 1900. Duke Kahanamoku ist wahrscheinlich der bekannteste und am meisten respektierte hawaiianische Surfer überhaupt. Durch ihn erreichte der Surfsport eine neue und noch nie dagewesene Popularität.
Im Jahre 1905 gründeten Duke und ein paar seiner Freunde einen Surfclub namens Hui Nalu (Club der Wellen), der schnell Berühmtheit erlangte und dem Sport einen enormen Auftrieb verlieh. Duke und seine Kameraden waren unter dem Namen “Beach Boys of Waikiki” bekannt.
Duke Kahanamoku
war eine Institution am Strand von Waikiki und war unermüdlich damit beschäftigt, den immer zahlreicher werdenden Hawaii-Besuchern das Surfen und Kanufahren beizubringen. Duke wurde später als Schwimmer mehrfacher Olympiasieger. Später wurde er als „Vater des modernen Surfings“ verehrt und verbreitete die Sportart auch auf dem amerikanischen Festland und in Australien. Heute begrüßt ein Bronzedenkmal von Duke die Besucher von Waikiki, wo, wie damals schon, begeisterte Surf-Jünger das Wellenreiten lernen.

Big Wave SurfingHawaii ist auch der Geburtsort des Big Wave Surfings. In den 1950er Jahren begannen die Surfer auf den mächtigen Winterwellen von Makaha an der Westküste von Oahu und der Waimea Bay an der Nordküste zu reiten. Das sind die Bilder, die wir alle im Kopf haben, wenn wir an das Surfen denken: Die perfekte Welle, hoch wie ein Haus, und mittendrin der Surfer, der mit dem Takt der Elemente den richtigen Rhythmus findet! Die Big-Wave-Saison auf Hawaii findet zwischen November und Februar an den Nordküsten der Inseln statt, wo es die höchsten Wellen gibt. Aber Vorsicht, das ist schön zum Zuschauen, doch Anfänger sollten sich hier nicht hinaus wagen. Einige der besten Surf-Wettbewerbe der Welt werden an Oahus Nordküste im November und Dezember abgehalten, darunter der berühmte Vans Triple Crown of Surfing.

Surfen für EinsteigerAnfänger und Neulinge können auf fast jeder Insel Surfunterricht nehmen. Eine Surflektion dauert normalerweise ein bis zwei Stunden und wird von erfahrenen Lehrern in sanften Wellen geleitet. Longboards erleichtern Anfängern den Einstieg. Waikiki Beach ist weiterhin einer der besten Orte auf Hawaii, um Surfen zu lernen, die Wellen sind hier in der Regel sehr moderat und für erste Wellenritte bestens geeignet. Einige Surf-Varianten zum Einstieg:

Longboarding :
Diese Variante beschreibt das Surfen auf langen Brettern, die gewöhnlich 2,7 m oder länger sind. Als generelle Regel gilt, dass man ein Brett wählt, das einen knappen Meter länger als ist als die eigene Körpergröße. Diese langen Bretter mögen weniger leicht lenkbar sein als kurze, aber sie sind generell schwimmfähiger und man kann auf ihnen leichter paddeln und Balance halten.

Shortboarding:
Dies ist Surfen auf kurzen Brettern, die zwischen 1,8 und 2,4 m lang sind. Die Bretter haben eine spitze Nase und sind hinten rund oder eckig geformt. Man kann ein kurzes Surfbrett leichter manövrieren, aber es ist nicht so schwimmfähig wie ein längeres Brett.

Bodyboarding:
Damit ist surfen im Liegen auf einem sehr kurzen und leichten Schaumstoffbrett gemeint. Man hält es unter dem Bauch und trägt dazu Schwimmflossen. Manche Bodyboarder stellen sich trotzdem auf diese kurzen Bretter um auf ihnen spezielle Manöver zu vollziehen. Wegen der kleinen Größe und Flexibilität dieser kurzen Bretter sind viele verschiedene Manöver möglich.

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Molokai: Für Romantiker, Abenteurer und Naturliebhaber

Sonnenuntergang MolokaiDie Natur ist auf allen Hawaii-Inseln überwältigend und von einer Vielfalt, die uns Europäer immer wieder von Neuem staunen lässt. Neben dem paradiesischen Lanai empfiehlt sich für alle Liebhaber exotischer Flora und Fauna und alle, in deren Adern ein wenig Abenteuerblut fließt, die kleine, aber feine Insel Molokai.

Als fünftgrößte Insel Hawaiis ist Molokai nur etwa 60 km lang und an ihrer breitesten Stelle 16 km breit. Dafür wartet das Eiland mit ein paar Superlativen auf: An der Nordküste befinden sich die höchsten Meeresklippen der Welt (1097-1188 m), und vor der Südküste liegt das längste durchgängige Saumriff Hawaiis (45 km). Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um nach Molokai zu gelangen: entweder per halbstündigem Flug mit einer Regionalfluggesellschaft vom Pendler-Terminal des Honolulu International Airport oder aber mit der täglichen Fährverbindung von der Nachbarinsel Maui. Die Fähre überquert den Kalohi Channel zwischen den Häfen von Lahaina und Kaunakakai mehrmals täglich. Bei der nachmittäglichen Überfahrt kann man sich auf spektakuläre Sonnenuntergänge freuen, und in den Wintermonaten sogar auf Wale, die man mit etwas Glück zu Gesicht bekommt. Die Fahrtdauer beträgt ungefähr 90 Minuten. Man kann von Maui auch mit dem Flugzeug hinüber “hüpfen”, aber die Fahrt auf der Fähre macht einfach viel mehr Spaß!

Molokai mit dem FahrradDie Insel will entdeckt werden – entweder zu Fuß, per Fahrrad oder per Auto. Verfahren kann man sich nicht – über die ganze Insel führt nur eine einzige zweispurige Straße. Am praktischsten ist es, die Insel mit einem Geländewagen zu erkunden. Da die Anzahl an geländegängigen Mietwagen begrenzt ist, lohnt es sich, im Voraus ein Auto zu reservieren. Und wenn´s dann losgeht, immer schön gelassen bleiben. Denn so empfiehlt es schon ein Straßenschild am Flughafen: “Drosseln Sie Ihr Tempo, Sie sind auf Molokai.”

Papohaku BeachZum Baden fährt man am besten zum Papohaku Beach (auch als Three Mile Beach bekannt) im Westen; der knapp fünf Kilometer lange herrliche Sandstrand ohne Touristenrummel – dafür Meer, Sand, Wellen und Wind im Überfluss. Und eine unvergleichliche Aussicht auf die Insel Oahu. Im Mai ist der Papohaku Beach zudem die Kulisse für das Molokai Ka Hula Piko, das größte Kulturfestival auf der Insel. Molokai gilt traditionell als Geburtsstätte des Hula, und das jährliche Spektakel erinnert mit Veranstaltungen und Vorführungen daran.

KaunakakaiIm zentralen Ort Kaunakakai, in dem es keine einzige Ampel gibt, fühlt man sich in eine andere, zurückliegende Zeit versetzt. Hier scheint seit Jahrzehnten die Zeit still zu stehen. Das reizvolle Städtchen ist gleichfalls der Haupthafen der Insel; hier trifft man Insulaner, die sich in süßem Müßiggang ihr Abendessen selber angeln. Schön ist ein Spaziergang bis an das Ende der Mole – übrigens die längste des Inselstaats (also noch ein Superlativ!), die sich bis über das Riff erstreckt. Zeit zum Durchatmen und Entspannen… Sollten Sie eine Ukulele dabei haben, ist das jetzt der Moment, die Saiten an dem kleinen Ding anzuschlagen. Allein mit den Fischern, dem Wind, dem Geräusch der Boote und Wellen.. geht es noch romantischer?

Königliches gibt es auch auf Molokai zu entdecken: Die Hauptstraße der Stadt, die Ala Malama Avenue, wurde nach einem nahe gelegenen Haus benannt, das von König Kamehameha V. in den 1860iger Jahren bewohnt wurde. Lohnenswert ist immer ein Bummel durch die Läden und Boutiquen, die mit einer bunten Mischung – von Souvenirs über Hawaii-Hemden bis zu kunsthandwerklichen  Mitbringseln – auf Käufer warten. Die Schlangen vor der berühmten Kanemitsu’s Bakery sind lang, da sich Einheimische und Besucher anstellen, um hier ofenfrisches Brot zu kaufen. Ein Tipp: Probieren Sie das berühmte Zwiebel-Käse-Brot und bestreichen Sie es mit Marmelade, Butter, Frischkäse oder Zimt. Ein absolutes Muss auf Molokai!

Kapuaiwa Coconut GroveEin weiteres Highlight ist der Kapuaiwa Coconut Grove. Mit seinen Hunderten von Kokospalmen ist dieser Park eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Molokai. Um nicht von herabfallenden Kokosnüssen getroffen zu werden, ist es am sichersten, den Hain vom benachbarten Kiowea Beach Park aus zu betrachten. Dies ist zudem die beste Stelle, um einen atemberaubenden Sonnenuntergang über einem der schönsten Kokoswälder in Hawaii zu beobachten.

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Pazifikparadies Maui

Wassersport auf MauiLust auf Wassersport? Schnorcheln in glasklarem Wasser? Surfen an Traumstränden, und das alles vor märchenhafter Landschaftskulisse? Dann auf nach Maui!

Auf Maui wird Sport ganz groß geschrieben, und viele sind davon überzeugt, dass sich die schönsten Strände des ganzen Archipels auf dieser Insel befinden. Klar, das ist Geschmackssache, aber eins ist sicher: Für einen Aktivurlaub ist Maui die erste Wahl: Segeln, Schnorcheln, Surfen, Tauchen, Angeln, Hochseefischen mit Charterbooten… Hier gibt es alles, was das aktive Herz begehrt! Wassersport steht natürlich an erster Stelle, und zwar das ganze Jahr hindurch. Aber auch Tennisfans kommen auf ihre Kosten, und schließlich gibt es hier auch einige der besten Golfplätze.

Wer lieber wandert: Bitte sehr! In den Wäldern von Maui hat man unendliche Möglichkeiten und ist mitten drin in der immer wieder überwältigenden Natur mit ihren atemberaubenden Ausblicken. Es gibt eine große Auswahl von Wegen einschließlich der im 110 Quadratkilometer große Haleakala-Nationalpark, auf denen man entlang der Pfade einheimische Pflanzen en masse finden und die unberührte Exotik tropischer Regenwälder hautnah spüren kann.

Überhaupt, der Haleakala-Nationalpark: mitten drin liegt der gleichnamige Vulkan, von dem man sagt, ganz Manhattan habe darin Platz. Auf dem Gipfel des rund 3.000 m hohen, zum Glück friedlichen Vulkans befinden sich mehrere Aussichtsplätze. Es empfiehlt sich, vor dem Ausflug zum Krater den Wetterbericht von der Parkverwaltung anzufordern, auf jeden Fall sollte man aber ein paar wärmere Kleidungsstücke mitnehmen, denn hoch oben kann es kühl sein. Dann aber wird man doppelt entschädigt, wenn man z.B. den Sonnenauf- oder -untergang vor dem „Haus der Sonne„ mit seiner Aussicht auf die umliegenden Inseln miterlebt. Der Anblick ist einfach überwältigend! Den Krater erreicht man entweder zu Fuß oder mit dem Auto. Besonderer Service für Radfahrer: Lassen Sie sich mit einem LKW hochfahren – und dann die lange Abfahrt genießen.

Haleakala Krater auf MauiUnd es gibt noch mehr: Die einzigartigen Landschaften der Insel bieten sich idealerweise für Helikopterrundflüge an. Der Hubschrauber fliegt auch über den Haleakala-Krater, der mit seiner mondähnlichen Landschaft beeindruckt, über tropische Regenwälder und über atemberaubende Wasserfälle – „Jurassic Park“ lässt grüßen. Es werden auch Flüge bis zur Nachbarinsel Molokai angeboten, wo man die höchsten Seeklippen der Welt sehen kann.

Wer nicht in den Helikopter steigen möchte: Der Westen der Insel bietet grandiose Ausblicke auf die Nachbarinseln Lanai und Molokai. Die Gegend gilt als historischer Kern Mauis, und vermutlich hat von hier aus die Entwicklung des gesamten Archipels ihren Anfang genommen. Drauf deutet auch die alte Königsstadt Lahaina hin, heute ein pulsierender Hot Spot und nationaler Gedenkort.

Whale Watching, Wale beobachten auf HawaiiFür Liebhaber der „Riesen der Meere“ ist vor allem das Walmuseum „Kaanapali Whale Museum of the Pacific“ ein Muss. Alles Wissenswerte über diese faszinierenden Tiere kann der staunende Besucher hier erfahren. An der Westküste findet man auch die schönsten Strände der Insel. Kapalua Bay gehört auf jeden Fall dazu! Die Bucht ist ein Postkarten-Paradies, umgeben von Bergen und der Inbegriff eines Südseestrandes. Dabei ist Kapalua kein Einzelfall an der Westküste, denn es gibt neben einer Menge Touristentrubel auch wirklich wunderschöne, einsame Badestellen und Buchten.

Noch ein Tipp für alle, die ein traditionelles hawaiianisches Luau erleben möchten: Das „Old Lahaina Luau“ ist ein absolutes Highlight. Ein Luau zu besuchen steht bei vielen Hawaiireisenden ganz oben auf der Liste.
Aber was genau ist ein Luau? Für die Menschen Hawaiis ist es eine Art, verschiedene Anlässe, wie zum Beispiel Geburtstage, eine reiche Ernte, einen Schulabschluss, etc. zu feiern. Dazu demnächst mal mehr…

Sonnenuntergang auf MauiFür Maui gilt: Bei traditioneller Musik, guter Küche, kulturellen Tänzen und einheimischem Handwerk kann man im „Old Lahaina Luau“ die interessante Geschichte und Kultur der Insel bestens kennen lernen und nebenbei beobachten, wie die Sonne über dem Meer untergeht.

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Luau und Lei: Traditionelles auf Hawaii

LuauJetzt also ein paar Tipps zum Thema „Luau“. In Deutschland findet diese ur-hawaiianische Tradition inzwischen auch immer mehr Liebhaber, so wie ja überhaupt die Kultur und die Geschichte des Archipels schon seit einiger Zeit hoch im Kurs bei all denen steht, die Abstand von Alltag suchen und dabei nicht nur nach Fernost, sondern eben vermehrt auch in die Pazifikregion des Inselparadieses von Hawaii blicken.
Was also ist nun ein Luau? Und was hat ein Lei dabei zu suchen..?

Luau BuffetZunächst mal: Die Teilnahme an einem Luau steht bei vielen Hawaiireisenden ganz oben auf der Liste. Auf den ersten Blick ist es ein Festessen mit vielen köstlichen Leckereien. Die Hawaiianer veranstalten es zu allen möglichen Gelegenheiten, immer dann, wenn es etwas zu feiern gibt, entweder in der Familie, mit Freunden oder mit Kollegen, wenn die Arbeit besonders gut gelungen ist oder ein lukrativer Auftrag an Land gezogen werden konnte. Zu einem Luau gehört aber nicht nur das gute Essen; dies ist nur ein Teil – hinzu kommen Musik, Gesänge, kulturelle Riten – kurz: Es ist ein Fest des Lebens.

Als Hawaiireisender hat man in der Regel keine große Familie oder einen Freundeskreis vor Ort, mit dem man einen Luau feiern könnte. Um dieses einmalige Fest trotzdem einmal mitzuerleben, besuchen Sie einfach eine der zahlreichen Luau-Veranstaltungen. Luaus werden auf den vier größten der acht Hauptinseln Hawaiis angeboten – Oahu, Maui, Kauai und Big Island. Was man mitbringen sollte? Zeit, Appetit und offene Augen und Ohren für sinnliche Eindrücke aller Art und polynesische Gebräuche, Lebensart und Kultur.

Und dann geht´s los! Bei allen Luaus werden die Besucher zu Beginn mit einem Blumenkranz und einem Getränk begrüßt. Neben dem köstlichen Festmahl gilt es vor allem, mehr über die Kultur Hawaiis und dem Rest von Polynesien zu erfahren. So lernt man verschiedene Zeremonien kennen. Immer dabei und zentraler Bestandteil eines jeden Anfertigung eines LeiLuau: Die traditionelle Imu-Zeremonie, in der das fertig gegarte Schwein aus dem Backofen, wo es stundenlang für das anschließende Essen zubereitet wurde, herausgeholt wird. Zur Unterhaltung demonstrieren Inselbewohner verschiedene Bräuche und Riten wie die Anfertigung eines Blumenkranzes, wie man den Hula tanzt, das Fischen mit Netzen, die königliche Hofprozession und viele andere.

Zum Blumenkranz: Er ist schlicht d a s Symbol für die Schönheit der Hawaii-Inseln mit ihrer unvergleichlichen Blütenpracht. Der Lei (dt. Blumenkranz) und der legendäre „Aloha-Spirit“ gehören einfach zusammen. Das Tragen eines Lei ist für jeden Hawaii-Besucher einfach ein Muss. Dabei gibt es viele Unterschiede zwischen den einzelnen Leis: Duftende Leis, wie z.B. der Pikake Lei, sind ein Genuss für die Sinne und schaffen ein Gefühl des Willkommenseins. Obwohl die meisten Leis aus frischen Blumen hergestellt werden, kann man einen Lei auch aus Federn, Blättern, Muscheln, Saaten, getrockneten Blumen, Süßwaren und noch aus vielen anderen Materialien anfertigen.

LeiAls Geschenk ist ein Lei von besonderer Bedeutung, da er nicht nur sehr schön aussieht, sondern auch das Geben von Zeit symbolisiert, denn jeder Lei wurde sorgfältig mit der Hand gefertigt. Leis kann man um den Hals tragen oder um einen Hut herum gewickelt. Manche Leis sind so aufwändig mit ineinander geschlungenen Blumenmustern gestaltet, dass man ihn der längeren Haltbarkeit wegen am besten nach jedem Tragen im Kühlschrank aufbewahrt! Im Bishop-Museum in Honolulu kann man sehr alte und kostbare Leis sehen, die vor über 100 Jahren aus Federn oder Muscheln gefertigt wurden. Heutzutage sind seltene Leis unter Sammlern sehr begehrt und können Hunderte oder Tausende von Dollars kosten.
Die Leis von heute sind anders als die Leis im alten Hawaii. Da die Anzahl der heimischen Blumen und Pflanzen abnimmt, müssen Lei-Hersteller bei der Wahl der Materialien sorgfältig vorgehen. Leis werden nicht nur bei Luaus, sondern zu vielen Gelegenheiten getragen, etwa bei religiösen und politischen Angelegenheiten. Der Gouverneur von Hawaii und andere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens tragen auch oft einen Lei bei Auftritten, an hawaiianischen Feiertagen – oder einfach nur so.

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Verlockendste Insel Hawaiis: Lanai

Insel LanaiWenn einem der Trubel in Honolulu und Waikiki mal zu viel wird – kein Problem. Die Hawaii-Inseln sind so unterschiedlich und vielfältig, dass für jeden Geschmack das Passende dabei ist. Und wer mal Ruhe und Muße in Reinkultur braucht: Auf nach Lanai, der kleinsten bewohnten Insel des Archipels. Von atemberaubenden Aussichten auf dem von Kiefern gesäumten Munro-Wanderweg bis zur Beobachtung der akrobatischen Spinnerdelfine in der Hulopoe Bay zeigt sich Lanai als ein Ort von besonderer Schönheit.


Lediglich 15 Kilometer von Maui entfernt, ist Lanai das perfekte Ziel für einen Tagesausflug. Eine regelmäßige Fährverbindung zwischen Lahaina auf Maui und Manele Harbour an der Südküste Lanais sorgt für eine schnelle und reizvolle Anreise. Die Überfahrt dauert rund eine Stunde – da kann man schon mal die Seele schaukeln lassen. Natürlich ist die Anreise auch per Flugzeug möglich: Von Honolulu und vom Kahului-Flughafen auf Maui gibt es zahlreiche Flüge nach Lanai Airport und zurück.

Challenge at Manele GolfplatzIst man dann angekommen, hat man genug Zeit, die „Entdeckung der Langsamkeit“ zu pflegen: Die Insel empfängt einen mit absoluter Ruhe. Kein Rummel, keine Hektik, keine Betriebsamkeit – das kleine, romantische Eiland garantiert pure Entspannung, für einen Tag oder auch für länger. Das südsee-typische „Laissez-faire-Gefühl“ ist hier überall präsent und hat Lanai die Bezeichnung „Verlockendste Insel Hawaiis“ eingebracht. Die Ruhe und Entspanntheit heißen aber nicht, dass die Insel langweilig ist oder nichts zu bieten hat – im Gegenteil! Zwei hochkarätige Golfplätze machen Lanai zu einem absoluten Muss für Golfer.

Leere Straßen auf LanaiVerkehr? Rush hour? Vergessen Sie es! Auf Lanai gibt es keine einzige Ampel – und genau so mögen es die rund 3.000 Einwohner. Tatsächlich sind auf Lanai nur ca. 50 Kilometer Straßen befestigt. Ansonsten herrschen Schotterstraßen vor, die man mit einem gemieteten Geländewagen erkunden kann. Die zeitlose Landschaft ist zum größten Teil unberührt und bietet so einen Einblick in das Lanai von einst.

Lanai war ein unabhängiges Land, bis König Kamehameha I. im Jahr 1810 die Inseln Hawaiis zu einem Königreich vereinte. Die im Süden gelegene Ruinen der Sommerresidenz, die der König gerne zum Angeln aufsuchte, kann man noch immer besichtigen.
Nachdem der Kontakt zum Festland und den USA hergestellt war, wurde Lanai zu einem bedeutenden Zentrum der Rinderzucht. Als Manager der großen Rinderfarm hinterließ George Munro bis heute sichtbare Spuren in der Landschaft, indem er die erste der heute so zahlreichen Cook-Kiefern auf der Insel pflanzte. Später wurde Lanai unter der Führung von James Dole das wichtigste Anbaugebiet für Ananas überhaupt. Doles Vermächtnis lebt heute noch fort. So gibt es noch immer das Hotel, das Dole für die Manager und VIPs, die die Insel besuchten, errichten ließ. Dieses historische Gasthaus befindet sich direkt über dem Dole Park in Lanai City.

Hulopoe BayEs lohnt sich, den Inselbesuch mit einem Abstecher nach Hulopoe Bay an der Südküste Lanais zu beginnen. Hulopoe Beach bietet fantastische Möglichkeiten zum Schnorcheln und Sonnenbaden, und mit ein wenig Glück kann man von hier aus Delfine bei ihren „Kunststücken“ beobachten. Eine kurze Wanderung führt vom Strand zu einem Wahrzeichen Lanais, dem Puu Pehe (Sweetheart Rock).

Nach dem Besuch von Lanai City sollte man zum indest einen Teil des Munro-Wanderweges (benannt nach besagtem Rinderbaron) zu Fuß zurücklegen. Dieser geschlungene Weg führt durch den Regenwald bis hoch zur Spitze des 1027 Meter hohen Lanaihale, Lanais einzigem Berg. Diejenigen die die knapp 13 Kilometer schaffen, werden mit einem wunderschönen Blick auf die gesamte Insel und das Meer belohnt.

Garten der GötterDer „Garten der Götter“, der im Nordwesten des riesigen Kanepuu-Naturschutzgebiets liegt, hat eine bizarre Fels- und Bergandschaft, der das Gelände seinen Namen verdankt. Faszinierende Bergformationen, die in allen erdenklichen Rottönen schillern, wirken wie von Geisterhand hier aufgestellt. Legenden erzählen von einem Wettstreits zwischen altehrwürdigen Priestern in grauer Vorzeit, bei dem die Erde von Keahiakawelo verbrannte, was die Ursache für den feuerroten Steingarten gewesen sein soll.

UnterwasserweltUnd wer tauchen möchte, dem seien die „Kathedralen“ empfohlen: Dieser Tauchort vor der Südküste Lanais bietet eine einmalige Unterwasserlandschaft. Der Name erklärt sich aus den unter Wasser liegenden Kammern und Höhlen, in denen Hunderte von verschiedenen Fischarten und andere Meeresbewohner, wie zum Beispiel Oktopuses, blau-gestreifte Schnapperfische und Korallenfische, heimisch sind. Ein erfahrener Taucher kann hier Stunden damit verbringen, die vielen Ecken und Winkel zu erforschen. Vom Niveau her eher einfach sind die „Kathedralen“ aber auch für Tauchanfänger geeignet.

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Nicht zu vergessen auf Big Island: Hilo!

Die Old Town von HiloWährend sich Kona im Westen als touristisches Zentrum der Insel präsentiert, findet man in Hilo, der Hauptstadt des Bezirkes Hawaii auf der Ostseite von Big Island, „real hawaiian life“. Handel und Wandel, mehr oder weniger geschäftiges Treiben einer pazifischen Provinzhauptstadt – das ganz normale Leben eben.

Die Ostküste und die Region Hilo ist zwar die regenreichste Gegend der Insel, dafür entschädigt aber eine üppige Natur und fettes Grün in der Umgebung! Wasserfälle und schöne Parks inklusive. Weiter ist Hilo ein guter Ausgangspunkt, um den absolut sehenswerten Volcano Nationalpark und sein interessantes Besucherzentrum zu besuchen.

Planzen in erkalteter LavamasseDie vulkanischen Aktivitäten sind voll im Gange und sind ein beeindruckendes Erlebnis. Im Süden ist das weitere vulkanische Wachsen der Insel über dem Hotspot hautnah zu erleben. Ein Spaziergang über den Devastation Trail, ein Bohlenweg über ein Lavafeld, zeigt die Unverwüstlichkeit und Rückkehr der Vegetation nach einem Vulkanausbruch.

Hawaiianische Gans NeneBegegnungen mit Nene, der putzigen und überaus streng geschützten Hawaii-Gans (auf keinen Fall füttern!) sind nahezu garantiert. Die nur auf Hawaii vorkommenden Gänse wurden durch ein rigoroses Schutzprogramm knapp vor dem Aussterben (30 Exemplare in 1950) gerettet!

Ein weiters Highlight in Verbindung mit Hilo ist die Saddle Road, die die Insel von Ost nach West verbindet. Man fährt auf einer Paßstrasse mit grandiosen Ausblicken (soweit klare Sicht) auf über 2.000 Metern Höhe, zwischen den Vulkanen Mauna Loa und Mauna Kea hindurch, auf der Westseite hinab. Die üppigen Wiesen- und Weidelandschaften erinnern an das Allgäu mit Meeresblau im Hintergrund.

Achtung, bitte bedenken: Unter Umständen schließen die Autovermieter den Versicherungsschutz bei Benutzung der Saddle Road aus! Bei Übernahme des Mietwagens wäre das abzuklären.

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Big Impressions auf Big Island im Kona District

Puuhonua o Honaunau National Historical ParkHeute heißt es: Früh aus den Federn! Big Islands Kona District entlang der vulkanischen Westküste der Insel wartet darauf, entdeckt zu werden. Also früh ins Flugzeug – von Oahu nach Big Island ist es nur einen sprichwörtlichen Katzensprung. Wir haben schon viel vom Kona District gehört und sind gespannt: Der sonnige Landstrich – genau genommen ist es ein Bezirk – erstreckt sich über knapp 100 Kilometer vom Internationalen Flughafen bis zur Kealakekua Bay. In diesem großen Gebiet findet man von Kaffeefarmen bis hin zu historischen hawaiischen Sehenswürdigkeiten einfach alles.

Kaum angekommen, stürzen wir uns gleich in das pralle Leben: Das sehenswerte Kailua Village (Kailua-Kona) ist heute ein lebendiger Treffpunkt im Herzen des Bezirks und ist in nur 15 Fahrminuten vom Flughafen zu erreichen. Man hat uns nicht zu viel versprochen! Der Ort ist eine lebhafte, geschäftige Stadt am Meer im Herzen der herrlichen Kona-Küste. Quirlig geht es hier zu, viele Geschäfte, Restaurants und ein buntes Nachtleben lohnen tagsüber und abends einen Besuch.

Alii DriveWir schlendern die Hauptstraße, den Alii Drive, entlang und verlieben uns gleich in das bunte Treiben: Läden, Cafés, Restaurants und kleine Bars wechseln mit einigen der bedeutendsten historischen Orte auf Big Island ab: Sehenswert sind Hulihee Palace und die Mokuaikau-Kirche, direkt am Alii Drive gelegen.

Hulihee PalaceKönig Kamehameha I. verbrachte seine letzten Jahre in der Nähe des jetzigen Standorts des „King Kamehameha’s Kona Beach Hotel“, bis er 1819 starb. König Kamehameha I. war ein großer Krieger, Diplomat und kluger Politiker und vereinigte nach konfliktreichen Jahren die Hawaii-Inseln 1810 zu einem einheitlichen Königreich. Der Ahuena Heiau, der sich auf dem Gelände des Hotels befindet, ist ein restaurierter Tempel, der von Kamehameha selbst wieder aufgebaut wurde. Schließlich gelangen wir zum Kailua Pier, ein idealer Ort, um einen wahrhaft traumhaften Sonnenuntergang zu genießen. Als Sundowner genießen wir – ganz klassisch – einen Whiskey. So viel Zeit muss sein…

Nachdem sich die Sonne verabschiedet hat bleiben wir im historischen Kailua Village und „stürzen“ uns in das Nachtleben – ganz und gar im Big-Island-Stil und einfach unvergleichlich! Gibt es etwas Schöneres: Wir lauschen der Live-Musik und schauen dabei über die ruhige Kailua Bay. Es gibt ein paar wenige Orte auf der Welt, die man einmal im Leben gesehen haben müsste. Wir sind davon überzeugt: Kailua ist einer von ihnen!

Kealakekua Bay mit Erinnerungsstätte an Captain James CookAm nächsten Tag geht es weiter, zuerst in den Süden zur Kealakekua Bay, wo Captain James Cook 1778 zum ersten Mal an Land gegangen war und wo er später getötet wurde. Also ein Ort von besonderer historischer Bedeutung! In der Nähe liegt der Puuhonua o Honaunau National Historical Park, eine von Hawaiis heiligsten historischen Stätten, der früher als „Zufluchtsort“ für Gesetzesbrecher diente, an dem sie von ihrer Schuld befreit wurden. Ganz schön praktisch – funktioniert allerdings heute nicht mehr… Geschützt vor Winden, sind die Gewässer von South Kona vollkommen ruhig und spiegelglatt.
Eines von Konas unvergesslichsten Erlebnissen ist hier in den südlichen Inselgewässern das Tauchen oder Schnorcheln mit Mantarochen, den sanften, friedvollen Meerestieren, bei einer speziellen, angeleiteten Rochen-Bootstour. Aug’ in Aug’ mit den majestätischen Tieren kommt man schnell ins Nachdenken über Gott und die Welt…

Kona-KaffeeKona ist auch berühmt für seine Hochseefischerei. Jedes Jahr findet hier das International Billfish Tournament statt. Und man sollte auch nicht versäumen, die an den Hängen liegenden Städte des Hochlandes zu besuchen, wie z. B. nach Holualoa, wo man die unterschiedlichen Aromen des hundertprozentigen Kona-Kaffees kosten kann – ein Genuss!

Nach zwei Tagen Kona steht fest: Big Island ist eine so vielversprechende Insel, die noch viel zu bieten hat und uns bestimmt nicht zum letzten Mal gesehen hat.

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